Nest hat vor über 35 Jahren in den Anlagerichtlinien Nachhaltigkeit als wichtige Anlageeigenschaft definiert.

Auch im Finanzsektor und bei Investoren wird Nachhaltigkeit immer aktueller. Nicht zuletzt die nachhaltigen Entwicklungsziele der UNO (SDG) und das Klimaabkommen rücken die Branche vermehrt in den Fokus der Öffentlichkeit. Institutionelle Investoren verwalten einen Grossteil der globalen Vermögen. So wird intensiv diskutiert, wie sie dazu beitragen sollen, die Klima- und Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Der Schwei-
zerische Pensionskassenverband ASIP hat das Thema bereits 2018 in einem Leitfaden aufgegriffen und dort beispielsweise auf die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsrisiken im Portfolio hingewiesen. Die Schweizer Pensionskassenlandschaft kommt nicht darum herum, sich damit auseinanderzusetzen, und hat dies auch erkannt.

Nest hat bereits in den vor über 35 Jahren festgelegten Anlagerichtlinien Nachhaltigkeit als wichtige Anlageeigenschaft definiert und gilt damit als Pionierin. Wie nun ein unabhängiger Vergleich unter Sammelstiftungen aufzeigt, berücksichtigt Nest Nachhaltigkeitsaspekte immer noch mit Abstand am stärksten. Dabei wurden die Institutionalisierung von Nachhaltigkeitsregeln in der Anlagestrategie betrachtet, der Umsetzungsgrad auf der Ebene von allen Anlageklassen und das Vorhandensein von Nachhaltigkeits-Reportings beurteilt.
Gemäss den Nest-Richtlinien sollen die Anlagen dabei die üblichen Rendite-
Risiko-Gesichtspunkte beachten und parallel, im Sinne vermehrter Umwelt- und Sozialverträglichkeit, die allgemeinen Lebensbedingungen verbessern. Die Nest Sammelstiftung verfolgt dabei ein eigenes Konzept: Investitionen werden insbesondere in den Wirtschaftsbereichen getätigt, die eine nachhaltige gesellschaftliche Entwicklung fördern. Gleichzeitig werden solche ausgeschlossen, die diametral den Nest-Nachhaltigkeitsgrundsätzen entgegenstehen.

Viele Gemeinsamkeiten mit der Nest-Philosophie weist die Geschäftstätigkeit des Schweizer Start-ups Yamo auf, ein aktuelles Beispiel für Nest-Anlagen im Bereich Private Equity.

Schweizer Start-ups Yamo

Das noch junge und relativ kleine Unternehmen stellt hochwertigen Brei mit Bio-Zutaten aus der Region für Säuglinge und Kleinkinder her. Im Gegensatz zu den sterilisierten Babybreien anderer Herstellern, bei denen ein Grossteil der Vitamine und Spurenelemente verloren geht, bleiben diese im «Yamo Brei» grösstenteils erhalten. Zurückzuführen ist dies auf die in Europa noch weitgehend unbekannte Technik der Hochdruckpasteurisation (HPP). Auf Zusatzstoffe wird verzichtet.

Es geht um die Bedürfnisse der Gesellschaft. Einerseits die Entwicklung hin zu biologischen Lebensmitteln. So zeigt der Umsatz von Bio-Babylebensmitteln und Anbauflächen für Bio-Produkte in Europa hohe Wachstumsraten. Andererseits liegt der Fokus auf dem sozioökologischen Aspekt. Eltern wollen das Beste für ihr Kind und zeigen daher eine hohe Zahlungsbereitschaft für gesunde Baby-nahrung, insbesondere in Bio-Qualität. Ziel von Yamo ist es, Eltern die frischeste und hochwertigste Ernährung für ihre Kleinsten zu ermöglichen, ohne mit grossem Aufwand selber kochen zu müssen.

Yamo stellt somit im weiteren Sinne auch eine Small-Cap-Alternative zu Nahrungsmittelkonzernen dar, da diese nicht im Anlageuniversum von Nest zu finden sind.

Facts

Nest ist die führende ökologisch-ethische Pensionskasse der Schweiz.
Die Sammelstiftung mit Sitz in Zürich und Genf legt die Vorsorgegelder von 23 481 Versicherten aus 3439 Betrieben nach strengen ökologischen und sozialen Kriterien an. 1983 gegründet, verfügt Nest über 35 Jahre Erfahrung mit ökologisch-ethischen Kapitalanlagen und mit Inrate über eine spezialisierte Rating-Agentur. Nest verwaltet Vorsorgekapital im Wert von über 2,854 Milliarden Franken.

Ulla Enne, Leiterin Responsible Investing & Investment Operations

Nest Sammelstiftung
Molkenstrasse 21, 8004 Zürich
T. +41 44 444 57 57
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